Chichén Itzá & more , golden days in Mexico with Martina

Hi, ich freue mich seit Ihr wieder mit dabei!

Einmal mehr geht es nach Cancún. Aber das soll euch nicht davon abbringen nun diesen Post zu lesen! Diesmal ist wieder alles anders.

Martina, eine gute Freundin von mir hatte gerade Semesterferien, genau im Zeitrahmen vom meinem Cancún Layover. Auf ihren Wunsch buchte ich ihr ein Stand-by Business Class Ticket, hin und zurück. Sie hätte natürlich auch Economy wählen können, aber wieso sich nicht mal was gönnen? Als sparsame Studentin liegt das drin! Haha! Cool dass es dann tatsächlich Platz hatte in der C-Class.

Ein Tag vor unserem Abenteuer Mexico, schrieb mir Martina eine What’s App Nachricht, sie sei krank. ABER die Hoffnung stirbt zuletzt. Wir blieben positiv.

Am nächsten Morgen schien die Sonne wieder, phu, das war Haarscharf! Aber es sollte so sein und Martina war mit im Gepäck. Noch ein wenig schwach, aber da :). Juppiii!

Wir hatten uns schon einiges ausgedacht, was wir unternehmen könnten. Doch zuerst rief die Arbeit. Ich war in der Business Class eingeteilt und Martina genoss unsere Gastfreundschaft in vollen Zügen! 🙂 Ihr gefallen die Uniformen und Alles was irgendwie klever durchdacht ist. Haha!

Im Hotel angekommen gingen wir mit den meisten der Crew noch zu einem Mexikanischen Snack, Quesadillas. Mmmmmh! Sämi (FA), Martin (First Officer/Copilot) und Co. schlossen Martina gleich in unser Crewleben mit ein.

 

Martina und Ich vereinbarten, dass wir am nächsten Tag früh aus den Federn kriechen werden, um den Trip nach Tulum zu planen. Dies war dann auch gut umsetzbar. Dank Jetlag erwachten wir früh.

Wir genehmigten uns ein Frühstück mit Blick aufs blaue Meer, das blauste Meer überhaupt!

Wir buchten ein Hotel auf booking.com , welches uns auf anhieb gefiel und auch preislich im Rahmen lag. Wir wollten was Schönes, dafür blieben wir nur eine Nacht. Das „Prana Boutique Hotel“ lag in Tulum Town und nicht direkt am Strand von Tulum, denn dort waren die Hotels schon ausgebucht und kostspieliger.

Da wir beide in der Schweiz nicht oft Autofahren, entschieden wir uns mit dem Bus nach Tulum zu reisen. Wir erkundigten uns im Hotel, die verkaufstüchtige Dame am Touri-Schalter erklärte uns, dass es keine Busverbindung nach Tulum gäbe, wir sollen ein Auto mieten oder mit dem Taxi fahren. Info: Eine Taxi Fahrt nach Tulum kostet 200 Dollar!
Gut, wir gingen zur Rezeption und der freundliche Mann schrieb uns den Namen der Busstation von Cancún auf. Haha, wo ein Wille ist auch einen Weg! Klar!

Schnell unsere sieben Sachen packen und los! Wir bestellten ein Taxi, welches uns zur Busstation im Zentrum von Cancún brachte. Dies kostete mehr als die zwei stündige Busfahrt nach Tulum. Egal.

Die Busfahrt war absolut komfortabel und pro Fahrt betrug der Preis gerade mal 6 CHF pro Person. Not bad! 🙂

 

Tulum Downtown ist nicht gross und auch nicht speziell hübsch! Aber es hatte ganz viele süsse Läden mit allerlei selbstgemachten Dingen, wie Traumfänger, Ledertaschen, Freundschaftsbändelis etc. Und die Mexikaner natürlich, diese lieben Kreaturen!

 

Am Ende der Strasse gingen wir im „Tulum Art Club“ etwas essen. Diesmal Burritos! 🙂

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Der Ort gefiel uns mega gut. Es hatte etwas von einem Aussteigerort, alle mega relaxed, braun gebrannt… Ferienfeeling on fleak!

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Gestärkt liefen wir zu unserem Hotel. Wir mussten noch ein wenig warten bis wir unser Zimmer beziehen konnten.

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Die süsse Katze Nikita schlossen wir beide gleich ins Herz. Wir liefen etwas in der Anlage umher und schossen Fotos von Diesem und Jenem. Martina studiert gerade eifrig Innenarchitektur in Luzern, und solche Reisen sind natürlich immer toll um den Horizont zu erweitern und sich inspirieren zu lassen. Gut, dass ich auch sehr gerne Schönem und Inspirierendem nachjage!

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Unser Zimmer im oberen Stock war bezaubernd und geräumig. Viel Holz und tolle Materialien.

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Wir blieben aber nicht lange… denn uns zog es an den Strand, nach Tulum Beach.

Ein Taxi brachte uns zum Coco Tulum. Von dort liessen wir uns treiben, mit Flip Flops und Fotokamera bewaffnet konnte es losgehen.

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Wir nahmen uns richtig viel Zeit um alles zu betrachten, Fotos zu schiessen und die Atmosphäre einzusaugen.

Der wunderschöne Strand, das blaue Meer, die schöne Architektur, die liebvollen Details.

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Beispielsweise das Casa Margherita, ein Restaurant, dekoriert mit vielen Pflanzen und tollen Möbel aus Holz gefiel uns besonders.

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Ojo de Aqua…

Ein Hotel hatten wir auf unserer Liste als Must See. Das Azulik. Zum grossen Glück nahmen wir das ernst und hatten es grob in unseren Tagesverlauf eingeplant. Haltet euch fest!

Wir fragten am Eingang ob wir hinein gehen können. Das durften wir! 🙂

Wir gingen die Treppen hoch und fanden uns inmitten einer Fatamorgana, dachten wir, aber es war alles real!

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Die Treppe führte uns zum Restaurant, davor war eine Holzbrücke, auf der Seite grosse Netze gespannt. Ich dachte, diese seinen einfach für die Sicherheit da. Doch die Mutigen durften sich dort sogar hinein legen! Verrückt! (Max. 2 Personen auf einmal).

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Die Sonne ging langsam unter und so erstrahlte das Restaurant in schönstem Licht. Mir lief es kalt den Rücken runter als ich diesen Ort betrachtete.

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Ein Mexikaner sagte wir sollen unbedingt diese andere Treppe auch noch hochsteigen um das ganze Spektakel zu sehen. Wow!

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Die Tische waren direkt auf den Baumkronen angebracht, mit freiem Blick über den Jungle und das Meer! Wir konnten uns kaum mehr halten und mussten natürlich alles mit unseren Handys verewigen.

Die lieben Angestellten erklärten uns wir sollen doch noch über die Hängebrücke gehen zum neuen Sushi Restaurant. Dies taten wir natürlich auch.

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Als wir wieder unten waren, besuchten wir noch den Shop beim Eingang und auch dieser war ein Juwel. Ganz speziell der Betonboden, welcher an diversen Orten im Laden Wasser in den Einbuchtungen trug. Man konnte dank vielen kleinen Plattformen auf die andere Seite gelangen. Was für ein Erlebnis!

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Danach staunten wir noch ein Weilchen vor uns hin und tauschten gegenseitig unsere Eindrücke aus. Dabei liefen wir zur nächsten Location.

Im Habitat Tulum hatten wir einen Tisch reserviert um das Abendessen einzunehmen.

Gut, war es noch ein wenig hell und wir konnten das stilvolle Hotel auch einfangen.

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Der Stil hatte etwas minimalistisches, aber genau die richtige Dosis. Viele Details in bester Qualität. Wie die orientalischen Teppiche, die Lampen etc.

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Nach dem leckeren Abendessen liessen wir ein Taxi kommen welches uns wieder zum Prana nach Tulum Town fuhr.

 

Der neue Tag begann mit einem Frühstück im Hotel. Nikita war ganz verrückt geworden, höchstwahrscheinlich spürte sie unsere Abreise! Haha. Ich denke eher nicht. Aber sie war für uns immer noch eine bezaubernde Katze. Für ein Abschlussfoto stellte sie sich noch schön in Szene. Gracias gatito!

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Dieser Tag gehörte wieder ganz Tulum. Wir fuhren diesmal ins La Zebra Hotel, ich hatte Lust mal etwas in der Sonne zu liegen. Da ich das bei Edelweiss langsam so gewohnt bin. Haha!

Vom vorherigen Layover wusste ich, dass wenn man im La Zebra etwas isst, man dann die Strandliegen benutzen kann. Herrlich! Ich lies es mir gut gehen… der Pool war auch cool! 🙂

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Martina ging los um noch das ein oder Andere anzugucken. So hatten wir für beide das passende Programm gefunden. Zum Mittagessen trafen wir uns zum mexikanischen BBQ im La Zebra. Als hätten wir das so vorausgeplant, aber das gerade ein BBQ aufgebaut wurde war ein reiner Zufall. So soll es sein haha!

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Für umgerechnet 18 CHF gab’s diverse Beilagen und super gutes Fleisch und Meeresfrüchte, frisch vom Grill. Die mit Blick aufs Meer!

Nach dem feinen Essen liefen wir noch ein wenig durch die Strand Strasse von Tulum…

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Matcha Coconut Drink

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Heute war wieder die Rückreise nach Cancún angesagt, doch dies konnte noch warten. Zuerst mussten wir noch ins nômade!
Zum Glück schafften wir es noch rechtzeitig, denn nur etwas später liessen sie keine Auswertigen Gäste mehr hinein. Uff!

Das nômade hat Stil ohne Ende. Einfach over the top. Aber eben, es ist nicht das Einzige in Tulum welches einem staunend zurück lässt…

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Tulum ist im Vergleich heute noch eher klein. Es ist nicht von Touristen überlaufen. Alles läuft noch recht gemächlich ab. Also der perfekte Ort für einen schönen Urlaub. Wenn man das so haben möchte natürlich. 🙂

Kurz etwas zur Geschichte:

„Tulum ist etwa seit 1200 besiedelt, im 13. Und 14. Jahrhundert war Tulum eine der grösseren Städte der Halbinsel Yucatán.
Vermutlich war Tulum wegen seiner günstigen Lage am Meer ein wichtiger Handels-Knotenpunkt der Maya und verfügte über ein entwickeltes Verteidigungssystem. Als religiöses Zentrum wurde Tulum noch bei der Ankunft der Spanier genutzt.

Grossräumig bekannt ist Tulum vor allem wegen den berühmten Maya Ruinen.

Die Stätte wurden zur Beobachtung des Sternenhimmels, insbesondere der Venus errichtet. Der Maya-Kalender wurde an solchen Plätzen erstellt und ständig überprüft. Kleine Fensteröffnungen zeigen noch heute die Ausrichtung und Weiterleitung von Sonnenstrahlen zur Wintersonnenwende.“

Quellen:
https://wikitravel.org/de/Tulum
https://de.wikipedia.org/wiki/Tulum_(Stadt)
https://de.wikipedia.org/wiki/Tulum_(Maya-St%C3%A4tte)

 

Die „Heimreise“ nach Cancún verlief gut und unspektakulär. Die Fahrt dauerte diesmal ca. 2 ½ Stunden. Da wir auch noch in Playa del Carmen einen Zwischenstopp einlegten.

Im Hotellift nach dem Nachtessen (Tacos!) trafen wir einen Kollegen der Crew an, er hatte uns aber nicht wirklich erkannt. Das lag aber mehr an seiner als an unserer Verfassung. Haha. Ihr könnt es euch denken!

Martina und ich, wir freuten uns auf den kommenden Tag. Matthias, der Captain, hatte ein Auto gemietet und wir hatten am ersten Abend unser Interesse für die Mitfahrt kundgetan. Wir hatten schon kurz besprochen, dass wir beispielsweise die berühmte Pyramide in Chichen Itza besichtigen könnten. Das war auch in seinem Sinne.

Öffentliche Touren gibt’s natürlich auch zu Genüge. Aber wenn man sich jemandem mit einem Auto anschliessen kann, dann sollte man das tun. Denn bei den Touren verliert man oft einfach viel Zeit, da man andere Gäste in den Hotels aufgabelt und ist ausserdem weniger flexibel an Ort und Stelle.

Beat, der Co-pilot war kurzentschlossen auch mit dabei.

 

Wir trafen uns am nächsten morgen um 7 Uhr in der Hotel Lobby.

Das Auto welches Matthias gemietet hatte war echt klein. Aber das passte schon. Martina hat zwar lange Beine, aber der Platz reichte gerade noch. Haha.

Unser erstes Ziel war Chichen Itza, dies weil man möglichst früh vor Ort sein sollte, denn später überrollt einem der Massentourismus und die Hitze!

Wir machten noch einen kurzen Zwischenstopp um einen Kaffee zu trinken und Beat, gönnte sich gleich einen mexikanischen Start in den Tag, Guacamole mit Nachos.

Beat ist ein super aufgestellter Typ, er redet viel aber auf eine Art die absolut angenehm ist. Er interessiert sich für sein Gegenüber und ist ein geborener Optimist. Martina und ich waren uns einig, seine Frau und ihre vier Kinder haben einen guten Fang gemacht. Aber dies ist sicherlich auch umgekehrt der Fall. Da bin ich mir sicher.

Matthias, genau so ein lieber Kerl, redet aber höchstens die Hälfte von Beat. Ein Captain der ersten Stunde; seine Karriere, Swissair, Swiss, Edelweiss Air.

Viele Captains, welche bei Swiss mit 58 Jahren pensioniert werden wechseln noch zur Edelweiss, nicht wegen dem Geld soviel ich weiss. Oft als Instruktoren für die Nachkömmlinge oder als Teilzeit Vergnügen.

 

Nach der fast 3 stündigen Fahrt trafen wir um ca. 10 Uhr in Chichen Itza ein.

Es war schon ziemlich warm und wir genossen den Anblick der wunderbaren Pyramide, welche im Jahre 1988 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt wurde und dies auch zurecht! Faszinierend, denn sie ist auch noch ganz schön intakt, für die vielen Jahre welche sie auf dem Buckel hat.

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Die Leguane sonnten sich genüsslich auf den antiken Steinen und schenkten uns ein paar tolle Fotos. Für unseren Geschmack hätten Sie sich etwas mehr bewegen können, aber das machten sie nicht. Haha.

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Wir liefen für ca. 1-2 Stunden auf dem Gelände umher.

Ein paar Infos der Geschichte von Chichén Itzá:

„Chichén Itzá ist eine der bedeutendsten Ruinenstätte auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán. Die Ruinen stammen aus der späten Maya Zeit.
In direktem Umkreis der Pyramide befinden sich Ruinen von Häusern der Oberschicht.

Zwischen dem 8. und 11. Jahrhundert muss diese Stadt eine überregional bedeutende Rolle gespielt haben. Wie diese genau aussah, konnte aber bisher noch nicht geklärt werden. Einzigartig ist, wie in Chichén Itzá verschiedene Architekturstile nebeneinander auftreten.

Durch die touristische Entwicklung von Yucatán ist Chichén Itzá zu einer archäologischen Stätte geworden, die in Mexiko nach Teotihuacán die meisten Besucher anzieht.

Für Touristen ist nur ein kleiner Teil von Chichén Itzá begehbar, in dem die meisten Gebäude ausgegraben und teilweise rekonstruiert wurden. Dieser Teil liegt auf einer großen terrassierten Fläche und ist von einer Mauer umgeben, die an einzelnen Stellen wieder aufgerichtet wurde. Die verschiedenen Teile von Chichén Itzá waren durch gemauerte Wege, Sacbé, verbunden.

Trotz der Ansätze zur Rekonstruktion einer Geschichte ist Chichén Itzá im Wesentlichen wegen seiner Architektur berühmt. Die verschiedenen Gebäudetypen und Stilformen sind weiterhin eine der wichtigsten Informationsquellen über die Geschichte des Ortes. Hierbei fallen verschiedene Typen von Bauten ins Auge, die nach ihrem Grundriss zu unterscheiden sind. Hinzu kommen für den jeweiligen Bautyp charakteristische Konstruktionsdetails und Formen und Techniken des Fassadendekors.“

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Chich%C3%A9n_Itz%C3%A1

 

Wieder gehts! Heiss! Wir machten uns auf den Weg nach Valladolid. Ein Städtchen welches Matthias in seinem Reiseführer entdeckt hatte und sehenswert sein sollte.

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Ich las darin und fand eine Restaurantempfehlung. Diese steuerten wir an.
La Taberna de los Frailes war ein sehr gepflegtes Restaurant, welches unseren Hunger köstlich stillen konnte.

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Wir liefen noch ganz kurz durch das Städtchen und sahen, ich würde sagen, das Essenzielle. Kurz darauf befanden wir uns inmitten eines Dorffestes bei der Kirche von Valladolid.

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Eisfabrik in Valladolid 😉

Beat gönnte sich noch eine knusprige Crèpe, frisch „crèpiert“ vom waschechten Mexikaner, den Biss den ich abbekam war es Wert! Haha.

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„Der spanische Conquistador Francisco de Montejo gründete am 28. Mai 1543 in einiger Entfernung vom heutigen Ort an einer Lagune mit dem Namen Chowak-Ha’ („langes Wasser“) eine Stadt und benannte sie nach der damaligen Hauptstadt Spaniens Valladolid. Die frühen spanischen Siedler litten unter der Feuchtigkeit und der Moskito-Plage an der Lagune und verlangten in einer Petition, Valladolid weiter ins Landesinnere zu verlagern. Am 24. März 1545 wurde Valladolid an seinem heutigen Ort auf einer Stadt der Maya mit Namen Saki’ oder Zaci-Val errichtet, wobei deren Bauwerke niedergerissen wurden, um die Steine für die spanischen Gebäude verwenden zu können

Valladolid war bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts nach Mérida und Campeche die drittgrößte und -wichtigste Stadt der Halbinsel Yucatán. Sie hatte eine wohlhabende Schicht von Criollos mit Stadthäusern im spanischen Kolonialstil und trug den Spitznamen Sultanin des Ostens

1840 hatte die Stadt etwa 15.000 Einwohner.„

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Valladolid_(Yucat%C3%A1n)

 

Die Zeit drängte ein wenig, denn wir alle wollten um jeeedeeen Preis noch in eine Cenote hüpfen!
Der Reiseführer von Matthias empfahl uns die Cenote XCanché, welche wenig touristisch sein soll.
Als wir dort ankamen, sahen wir das Xcanché Schild aber leider weit und breit kein Wasserloch.

Wir fragten nach und tatsächlich hatte unser Navi absolut recht. Wir parkierten unser Auto und entschieden uns, das Velotaxi zur Cenote zu nehmen. Haha, wie gesagt die Zeit drängte wieder, weil Matthias das Auto rechtzeitig in Cancún abgeben wollte. Der Fahrtwind war herrlich. Der Mexikaner strampelte uns zu unserem Glück! 🙂

Ihr könnt euch vielleicht erinnern, als ich das letzte Mal das Vergnügen hatte in einer Cenote zu baden. Das ist bei dem feuchten warmen Klima wie Weihnachten und Geburtstag gleichzeig. So war es auch dieses mal!

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Die Lianen ragten tief ins dunkle Wasser, die Fledermäuse flogen uns über die Köpfe und die hohen Felswände beeindruckten uns und liessen uns das Naturerlebnis demensprechend toll in Erinnerung bleiben.

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Frisch gebadet machten wir uns auf den Heimweg.

Wir kamen auf die Idee, dass es einen perfekten Tagesabschluss wäre nun noch eine frische Kokosnuss zu ergattern, und das feine Wasser davon zu trinken. Immer wieder erblickten wir am Strassenrand einen Stand, Beat schaute voller Optimismus aus dem Fenster. Doch Matthias hatte ein gutes Tempo drauf und so reichte der auf die schnelle geschätzte Bremsweg nicht aus, vor einem Stand zu halten.

Kurz vor Cancún kamen wir in den Stau, fuhren noch einen Umweg und „wuups“!! Ein kurzes „Oi“ von Beat warnte uns noch und „Bäääm“! Matthias hatte eine Bodenwelle übersehen und dies mit 40 Stundenkilometer! Wir flogen regelrecht durch die Luft. Wow! Glück gehabt, gut waren wir alle brav angeschnallt!

Matthias entschuldigte sich, ihm war es nicht recht, doch sagte treffend: „Naja, jetzt gab’s halt eine Kopfnuss anstatt eine Kokosnuss“. Haha!

Martina und ich entschieden uns im „Casa Tequila“ in Cancún noch ein Abendessen einzunehmen.

Sie bestellte sich einen Eintopf mit Rindfleisch, Gemüse und Kartoffeln und ich Chicken Fajitas. Fast ist mein Mexikanisch Repertoire an Gerichten komplett! Hehe!

Etwas muss ich einfach noch erwähnen, unser Kellner, Damian! Einen zuckersüssen lieben älteren Mexikaner. Ihr hättet ihn sehen sollen! Wir schätzen ihn um die 50 Jahre. Er wertete unseren guten Abend ums mehrfache auf! Martina und ich empfanden es genau gleich. Wir beobachteten ihn immer wieder und als dann eine Gruppe kam von etwa 10 Personen, und wir ihm über die Isla Mujeres fragen gestellt hatten, war er kurz ein wenig überfordert und stotterte etwas vor sich hin, mit Blick auf die vielen Leute! Als er dann die Situation im Griff hatte, kam er erneut zu uns an den Tisch und klärte nochmals unsere Fragen. 🙂

Er verrichtete seine Arbeit wirklich toll, dies sagten wir ihm auch und verabschiedeten uns mit einem echt lieb gemeinten „mucho gracias Damian“.

 

 

Unser letzter Tag startete mit ein paar der Crew mit einem Brunch im Natura. Ein gutes Restaurant mit viel gesunder Auswahl. Wir bestellten frische Gemüsesäfte, Eiergerichte und Porridge. Jasmin welche mit uns am Tisch sass, erzählte von ihrem Ausflug. An den Namen der Stadt kann ich mich nicht erinnern. 🙂
Auf jedenfalls hatte sie schöne Tage, sie besuchte dort eine Freundin, welche ihr Studium in Mexiko absolviert und somit hatte sie viel vom echten Alltag mitbekommen.
Und wir hatten natürlich auch einiges zu berichten von unseren Ausflügen.

Wir entschieden uns es doch noch mit der Isla Mujeres zu versuchen.
Wir kauften Tickets für die Fähre und schon waren wir in Richtung Insel unterwegs.
Das blaue Meer war auch an diesem Tag unübertreffbar!

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Eine Fahrt mit einem Golfwagen konnten wir nicht machen, wir hatten beide nicht an unsere Führerausweise gedacht. Janu!

Wir erkundeten die langgezogene Insel zu Fuss, liefen zum Strand und einmal quer durch die Insel.

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An den Wänden entdeckten wir viele moderne Wandgraffitis. Wie cool!

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Isla Mujeres ist extrem touristisch. Also wir würden einen Trip dahin nicht als Must Do bezeichnen. Da kann Tulum ganz klar einiges mehr bieten. Ist aber auch teurer!

Somit nahmen wir schon bald wieder die Fähre um nach Cancún zu fahren.
Die Fahrt mit der Fähre kostet pro Person 19 Dollar, hin und zurück.

Schön hatten wir nun noch ein paar Stunden um gemütlich den Layover ausklingen zu lassen.

Mein mexikanisches Gerichte Repertoire vollbrachte ich mit den Enchiladas zum Mittagessen! Haha. (Quesadillas , Guacamole, Tacos, Burrito, Fajitas, Enchilada, I had them ALL :)).

 

Die Sonne brannte uns auf der Haut, so wie es sein soll!

Den schönen Ausblick auf das wunderschöne Meer werden wir beide mittragen. Martina hat die Zeit in Mexico sichtlich genossen. Was mich natürlich mega freut! Wir hatten viel zu lachen, speziell auch mit den beiden Piloten.
Da wir beide uns teilweise sehr ähnlich sind, konnten wir die gleichen Erlebnisse schätzen und genissen.

Danke Martina für deine Art, dass wir zusammen so viel entdecken und erleben konnten!

Das Tüpfchen auf dem i war, dass Martina auch auf dem Inbound Flug nach Zürich in der C-Class logieren durfte. 🙂

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Adios amigos!

 

 

 

 

 

 

 

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