Calgary, prächtige Seen und farbige Dinosaurier Welten

Diesmal erzähle ich Euch von unserem Calgary Layover.

Mir war die Stadt nicht wirklich bekannt. Ausser wegen der Olympiade im Jahr 1988 hatte ich mal was von Calgary gehört.

Der Flug verlief gut. Ich habe in der Business gearbeitet und die Teamarbeit liess keine Wünsche offen. Und was für einen Anblick genossen wir über Dreamland… Grönland, während dem Flug!

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Unser Crew „School“ Bus 😉

Wir kamen gegen Abend in Calgary an und trafen uns wenig später noch mit ein paar der Crew um im nahe gelegenen Pub etwas zu essen.

Unser Hotel, ist eins der schönsten auf dem Streckennetz, das renovierte Marriott Downtown.

http://www.marriott.com/hotels/hotel-photos/yycdt-calgary-marriott-downtown-hotel

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Da einige von uns, inklusive mir, auch das erste Mal in Calgary waren, wollten wir definitiv etwas sehen.

Am nächsten Morgen trafen wir uns beim Frühstück im Hotel. Mit dabei waren Selina, Soraya und Jasmin.

Wir alle hatten schon das ein oder andere von unseren Kollegen gehört und so tauschten wir uns aus und schmiedeten Pläne für die nächsten Tage.

Nach dem ausgiebigen Frühstück setzten wir uns an den Computer und buchten noch ein Hotel um eine Nacht auswärts übernachten zu können. Wir entschieden uns für das Hotel Moose Hotel & Suites in Banff.

http://moosehotelandsuites.com/

 

Alles organisiert, packten wir unsere Taschen und gingen zur Autovermietung „Budget“.

Um einen guten Preis rausholen zu können, buchten wir nicht vor Ort direkt beim Autohändler sondern im Internet via Handy. Merkwürdig aber so wars! 🙂
Endlich konnte es losgehen!

Unser erstes Ziel, Banff!

Die Autofahrt mit unserem Hyundai dauerte zirka 2 Stunden und mit Musik und prächtigem Ausblick auf die Bergkulissen verging die Zeit wie im Flug.

 

Kaum aus Calgary raus, sahen wir auf unserer linken Seite die Überbleibsel der Ski Sprung Schanze von den Olympischen Spielen 1988, welche am 28.11.1986 offiziell eingeweiht wurden.

Olympia Calgary
Blick von der Autobahn

„Bei den Spielen war Matti Nykänen mit 3 Goldmedaillen auf der Groß- und Normalschanze sowie mit der finnischen Mannschaft der große Gewinner. Für Aufsehen sorgte aber vor allem der Brite Michael Edwards, der am Ende der Ergebnislisten auftauchte und unter dem Spitznamen „Eddie the Eagle“ bekannt wurde.“

Text Quelle: http://www.skisprungschanzen.com/DE/Schanzen/CAN-Kanada/AB-Alberta/Calgary/0101-Canada+Olympic+Park/

Kürzlich kam ein Film mit Hugh Jackman in die Kinos, welcher die Geschichte von Eddie erzählt.

https://youtu.be/hyzQjVUmIxk

 

In Banff angekommen checkten wir schon mal in unser Hotel ein. Das Zimmer war doch eher klein, aber das Hotel super schön.

„Banff liegt in einer Höhe von 1399 Meter östlich der Rocky Mountains, in etwa 140 km westlich von Calgary.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Banff_(Alberta)

 

Da der Nachmittag schon angebrochen war entschieden wir uns zum nahe gelegenen Lake Minnewanka zu gehen und dort die Umgebung zu erkunden.

Ein gratis Shuttle Bus fuhr uns dort hin. Von der Stimmung in Banff und Umgebung, wurden wir regelrecht entschleunigt (ich weiss selbst nicht ob es dieses Wort gibt), alles ging gemächlicher zu und her.

Überall, um den Lake Minnewanka, waren Bären Warnungen aufgestellt, was bei mir ein mulmiges Gefühl hinterließ. Bei den Anderen weniger. Gut mir blieb nichts anderes übrig, ich vertraute einfach.

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Wir liefen los auf einen einstündigen Spaziergang dem Wasser entlang. Und hoch in Richtung Wald. Die Natur und die Weite gefiel uns ausserordentlich.

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Am späten Nachmittag genossen wir die Zeit am Pool auf unserem Hoteldach.

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Und entspannt uns im Zimmer. Dann gingen wir hungrig ins „The Keg Steakhouse“ um das Abendessen zu geniessen.

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Am nächsten Tag Frühstückten wir in unserem Hotel und packten danach unsere Sachen zusammen.

Wir fuhren zum berühmten Lake Louise. Der See ist atemberaubend und richtig gross.

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Mit der Schönheit kann die Schweiz ja schon mithalten, aber mit den Dimensionen nicht!

Wir schossen einige Fotos und beobachteten das Treiben rund um den See. Auch die roten Schiffchen wurden rege von den Touristen in Beschlag genommen.

Ehrlich gesagt, war es ein fast ein zu grosser Auflauf von Menschen. So entschieden wir uns nicht lange da zu verweilen sondern weiter zum Lake Agnes und dem Tea House zu wandern.

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ToAgnes2Der Weg ging hoch und hoch und weiter hoch, unseren ersten kleinen Stop legten wir beim Mirror Lake ein. Assen eine Banane und weiter gings. Die Namen der Seen in Kanada haben schon was Anziehendes, findet ihr nicht auch? Ein Magnet sind sie so oder so.

Etwas verschwitzt kamen wir am Lake Agnes an. Das Tea House war zum bersten voll. Also genossen wir den Ausblick auf den See auf Steinen sitzend umgeben von frechen Streifenhörnchen.

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Soraya, ich, Selina und Jasmin

Bald traten wir unseren Weg wieder abwärts in Richtung Lake Louise an. Die Wanderung war toll, die Wärme nicht so erdrückend. Die Natur tat ihren Dienst. Wow!

Das Abenteuer Kanada ging weiter. Wir entschieden uns als nächstes den Lake Moraine aufzusuchen. Dank GPS und Auto ein Kinderspiel.

Auf dem Weg dahin standen wir plötzlich im Stau, doch kurz darauf verstanden wir warum. Ein alter müder Bär war am Strassenrand aufgetaucht. Wir freuten uns riesig, was für einen Anblick!

Bear

Auf dem Foto erwischten wir seinen Hintern, aber hey besser als nichts! 😉

Eher weniger beruhigend, dass wir wenige Minuten später am Lake Moraine ankamen und ausstiegen.

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Das Wetter war etwas bedeckt, die vergangenen Waldbrände hatten einen starken Staubdunst hinterlassen. Somit war die Sicht nicht ganz so klar und die Farben der Seen weniger kräftig als normal.

Wir stiegen auf den Steinhügel direkt beim See und genossen die Aussicht.

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Wir blieben zirka eine Stunde dort, schossen ein Haufen Selfies mit dem Selfie Stick von Soraya ;). Haha. Um dann die Fahrt wieder zurück nach Calgary anzutreten. Wir waren alle ziemlich erledigt von all den Eindrücken, doch wir entschieden uns dennoch den Abend mit Stil ausklingen zu lassen und gingen ins Restaurant Cactus was essen. Genuss pur. Die Kürbissuppe war ganz einfach „to die for“.

Good night!

 

 

Am folgenden Tag, beschlossen wir was ganz komplett Anders zu unternehmen. Wir trafen uns in der Hotel Lobby um dann los zu fahren in Richtung Drumheller. Dies war Selinas gute Idee!

Die Fahrt dauerte zirka 1:30 Std. Drumheller befindet sich östlich von Calgary und ist als Dinosaurier Fundstätte bekannt.

Mich faszinierte dieser Ort auf Anhieb, vor allem wegen den Fossilien die hier gefunden wurden. Die anderen Drei konnte jetzt meine Begeisterung nicht teilen. Sie machten sich eher darüber lustig, aber das war mir egal. Die Vorstellung das vor Millionen von Jahren an Ort und Stelle solche Tiere rumliefen schauert mich.
Auch Dokumentar Filme wie „Planet Erde“ könnte ich Stundenlang anschauen.

Kaum in Drumheller angekommen begrüssten uns gigantisch nachgebaute Dinos. Hola!

„1913 wuchs Drumheller zu einem Dorf, 1916 zu einer Kleinstadt und 1930 zu einer Großstadt heran. Die Stadt florierte, bis nach dem Zweiten Weltkrieg Steinkohle als Energiequelle durch Elektrizität und Erdöl immer mehr an Bedeutung verlor. Drumheller fiel 1998 vom Großstadtstatus auf Kleinstadtstatus zurück.“

Quelle und Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Drumheller

Im Touristen Informationszentrum holten wir uns eine Karte und liessen uns erklären was es denn da zu sehen gibt. Wir interessierten uns für die Canyons welche hier gelegen sind.

Der freundliche Mann gab uns diverse Hotspots an und so fuhren wir an Ort und Stelle.
Der erste und grösste den wir besuchten hiess „Horse Thief Canyon“.

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Wir entschieden uns diesen nicht nur von oben zu betrachten sondern ihn zu erleben.

Und so liefen wir los. Die Hügel waren schlammig und ganz schön bewachsen. Der Abstieg somit ziemlich rutschig. Aber einmal unten konnten wir einen schönen Weg weit laufen um die Natur hautnah zu erleben.

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Chipmunk

Jasmin und mich beeindruckten vor allem die verschieden farbigen Steinschichten welche man beobachten konnte. Dies macht ein Teil der wahnsinnigen Geschichte sichtbar und ein ganz wenig begreifbar.

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Teilweise war der Boden super matschig, teilweise ganz trocken mit rissen versehen.

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Wie Ihr Euch vorstellen könnt, und wir wohl auch ahnten mussten wir den Weg jrgendwie wieder nach oben finden. Wir entschieden uns planlos irgendwo hoch zu steigen, in der Hoffnung auch irgendwo anzukommen. Haha.

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Dies funktionierte auch ziemlich gut, dennoch fanden wir den Aufstieg nicht ganz so simpel. Ausser Jasmin, sie fand es easy. 😉

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Glücklich und erlöst oben angekommen, musste ich noch in einen Kaktus greifen um auch noch die spürbare Erinnerung zu erhalten. Welcome into the wilderness!

Diese Wanderung war ein schönes Abenteuer. Denn es zeigt mir wieder wie Anders es ist, Dinge einfach zu betrachten oder eben diese Welten zu erleben!

Danach stiegen wir wieder in unser Auto mit dem Entschluss für Heute genug Abenteuer gehabt zu haben und gingen noch den Anderen Canyon besichtigen. Diesmal nur von der Aussichtsplattform aus. Das reichte uns!

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Danach machten wir noch einen Abstecher zu den nahe gelegenen Hoodoos.

Hoodoos sind Gesteinsformationen, die sich im Laufe von Millionen von Jahren gebildet haben. Teilweise sehen sie aus wie Pilze. Die Formationen bestehen aus Sandstein und sind daher sehr zerbrechlich.

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Ein grosser Anlauf von Tagestouristen war da. Die meisten krabbelten hoch auf den Berg und von dem Gruppendruck angesteckt, gingen wir auch dort hoch. Was man nicht alles tut, um nicht etwas zu verpassen! Der Aufstieg war super staubig und rutschig. Meine Schuhe sprechen die Wahrheit,. 😉

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Blick in Richtung Parkplatz

Dieser Tag zeigte uns ein ganz anderes Gesicht von Kanada. Die ersten Tage sahen wir die berühmten Seen und an diesem Tag gings in die tiefe der Canyons. Regelrecht waren wir in ganz unterschiedlichen Welten unterwegs, und mit den Fossilen und Canyons sind wir sogar etwas in die Vergangenheit eingetaucht.

Nun gings wieder nach Calgary und wir mussten unserem verlässlichen Hyundai tschüss sagen.

Danke Autoo, du hast deinen Dienst getan!

Fürs Abendessen ging Jasmin und ich in ein cooles Restaurant an der 8. Avenue und assen feinen Lachs. Selina und Soraya hatten diesmal andere Geschmäcker.

 

 

Am letzten Tag genossen wir noch ein wenig das schöne Wetter in Calgary.

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Calgary Tower

 

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Die Stadt erscheint nicht besonders gross, obwohl sie die viert grösste Kanadas ist.

Vor allem das Stadtzentrum ist überschaubar. Die Stadt ist vielfältig und ihre Geschichte geht weit zurück.

„Bevor die ersten Europäer die Gegend um Calgary besiedelten, war dieses Gebiet die Heimat der Blackfoot. Ihre Spuren lassen sich dort mindestens 11.000 Jahre zurückverfolgen. Der erste Europäer, der hier den Bow River erreichte, war der Kartograf David Thompson im Jahr 1787.
Ende der 1940er Jahre wurden in Alberta riesige Ölvorkommen gefunden, und Calgary wandelte sich von einer durch Viehzucht geprägten Stadt zu einer Wirtschaftsmetropole.“

Quelle und Mehr auf https://de.wikipedia.org/wiki/Calgary
Calgary City
Bildquelle: Tripadvisor.ca

Nach einer Runde im Fitness genossen Jasmin und ich die wärmenden Sonnenstrahlen bei einem leckeren Kaffee im „Phil & Sebastian Coffee Roasters“.

https://www.philsebastian.com/

 

Um dann später unseren Nachtflug zurück nach Zürich anzutreten.

Danke an dieser Stelle an Jasmin, Selina und Soraya für die tollen Tage in super Gesellschaft!

Bye dear Canada!

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