London & Newbury, thank you for the music!

Diesmal erzähle ich Euch von unserem Urlaub welcher unser Mami, meinem Bruder Benjamin und ich, zum Anlass ihres 60 sten Geburtstages geschenkt hat. 🙂

Unser Swiss Flug ging um ca. 7 Uhr Morgens los. Wir noch ganz verschlafen trafen uns alle am Flughafen. Mami war schon top fit, wie gewohnt um diese Uhrzeit!

Für die ersten zwei Tage in England, planten wir den Besuch von Debi in Newbury. Newbury ist eine Kleinstadt 1 Stunde westlich von London, mit stolzen 50’000 Einwohner.

https://de.wikipedia.org/wiki/Newbury_(Berkshire)

Debi habe ich während meinem Cape Town Aufenthalt, letzten Jahres, kennen gelernt und es war eine schöne Gelegenheit uns endlich wieder zu treffen.

 

Am Flughafen London Heathrow nahmen wir ein Uber, packten alle unsere Koffer ins Auto und liessen uns nach Newbury chauffieren. Der mürrische Fahrer hiess uns nicht willkommen. Aber das war nicht so schlimm. Wir freuten uns auf das baldige Zusammentreffen mit Debi.

Das Hotel The Checkers in Newbury, ein typisch englisches Hotel, schräge Böden und ganz viele bleiche Toasts zum Frühstück. Im Grossen und Ganzen war es aber sehr gemütlich!

Nachdem wir uns eingerichtet hatten, zogen wir los um durch die Hauptstrasse von Newbury zu laufen, im Pret a Manger liessen wir uns nieder und warteten auf Debi.

Debi kam Arm in Arm mit ihrem Freund, Derek. Was für ein erfreuliches Wiedersehen!
Derrek hatte ich auch noch nie gesehen und mit seinen leuchtenden Augen war er uns vom ersten Moment an sympathisch.
Debi und Derek erzählten was wir an diesem Wochenende zusammen machen könnten. Es war unheimlich schön, dass die zwei so engagiert waren und wir mit ihnen zusammen die Umgebung kennenlernen durften. Als erstes fuhren wir in Marlborough Village zum Zmittag. Ein herziges Städtchen mit einem schönen Markt.

Als nachmittags Programm war nicht ein gemütliches rumschlendern und Kaffee trinken angesagt, sondern den Besuch der 5’000 Jahre alten Stonehenge.

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Ich sagte zu Benj: „Wow! Dass hätten wir jetzt auch nicht gedacht, am ersten Nachmittag schon so was spektakuläres sehen zu können. Wie cool!“ Die Stonehenge gelten als die berühmtesten prähistorischen Gebilde. Sie befinden sich Nahe Amesbury westlich von Newbury. Auch vor Ort ist es kaum vorstellbar wie diese Steine von Menschen so hergerichtet worden sind. Heute für uns ein Wunder!

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http://www.english-heritage.org.uk/visit/places/stonehenge/

Am Abend luden sie uns zu sich nach Hause ein in Debi’s Häuschen, eins dieser typischen englischen Backsteinhäuser. Im Hinterhof beherbergt Debi einen schönen Garten. Wir bereiteten kalte Platten zu und dazu gab’s Pie und Salate.

Newbury1
Im Garten

Newbury Home

 

Sonntag, trafen wir Debi und Derek im Hotel und sie schlugen vor mit uns in die Bombay Sapphire Distillery, nach Whitchurch zu gehen.

Gin33

Der Ort war eine Augenweide. Bevor wir in den Rundgang starteten, mussten wir noch ein paar Minuten warten. Da es die Zeit erlaubte nahmen wir vor dem coolen alten London Bus noch einen Kaffee.

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Die Fabrik bot schöne Architektur, das Erlebnis der Pflanzenwelt, welche für den Gin benötigt wird und die Möglichkeit den eigenen Gin, anhand der Duftkomponenten, zusammen zu stellen. Anhand von Audio Posten konnte man mehr von der Bombay Sapphire Geschichte und von der Herstellung des Gins etc. erfahren.

Der Architekt des eindrucksvollen Gewächshauses wollte die Pflanzen nicht in ein langweiliges quadratisches Gebäude einsperren, er sagte diese inspirierten ihn viel mehr für etwas Besonderes. Das ist ihm definitiv gelungen.

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Wir bekamen bei den zwei Destillier Tanker noch eine Führung und durften den Gin kosten.

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Destillier Kessel

In der „Duftkammer“ erhielt man eine Karte bei der man die Lieblings Duftkomponente herausstechen konnte.

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BenjaminBombaySaphire1

Gin2

Am Schluss des Rundgangs reichte man diese Karte bei der Bar ab und die Jungs mixten den Gin nach dem selbst gewählten Gusto. 🙂

Gin36

Bombay Family.jpg

Prickelnd frisch war Meiner, mit Ingwer und Zitronen gemixter Gin & Tonic! Cheers!
Das Museum kann ich wärmstens empfehlen.

http://distillery.bombaysapphire.com/

Später führte uns Debi noch zum Watermill Theatre. Das Theater hat viel Charme, die Umgebung ist wunderschön grün und verwachsen. Junge Künstler treten täglich auf und können somit wertvolle Erfahrungen sammeln. Debi meinte, die Jungen haben viel Talent und gewisse Stücke haben es auch schon bis nach London geschafft.

Watermill Theatre

An diesem Sonntagabend war die Tochter von Debi, Ellie auch im Haus zu Besuch.
Debi und Derek kochten kurz gesagt, ein Weihnachtsessen. Sie sagten, dass sei ihr Standard Sonntagsessen. Doch für uns war das viel mehr als das. Der Sonntagsbraten mit Gemüse und goldbrauen Kartoffeln schmeckte einfach himmlisch und alles war ganz schön üppig.

Was für einen schönen und dankbaren Abschied dieser zwei wunderbaren Tage.

Danke viel viel mal an Debi und Derek für ihre Grosszügigkeit und die vielen Lacher!

Debi and Derrik
Debi & Derek

Derek mit seinem Lausbuben Gesicht und die Liebe zu Motorräder, Debi, die Landlady mit ihrem wunderbaren englischen Wortschatz, werden wir schön gehütet in unserer Erinnerung behalten.

Wir freuen uns sehr sie bald in der Schweiz empfangen zu können. Es freut mich natürlich auch, dass durch meine Begegnung mit Debi in Kapstadt weitere Freundschaften entstanden sind.

 

Am nächsten Morgen, Montag, ging es für uns nach einem guten Frühstück im Restaurant PAUL nach London.

Paul1

Unser Hotel, das Hotel Z Piccadilly, wie der Name schon sagt befand sich an der Orange Street, 5 Minuten vom Piccadilly Circus entfernt.

http://www.thezhotels.com/piccadilly

Um den Blogpost knackig zu halten erzähle ich Euch von allen Highlights, welche wir zusammen in London erlebt haben. Das heisst, es gibt keine Wetternews! 🙂

Als erstes statteten wir uns gleich mit der Oyster Card aus, um flexibel und einfach mit den öffentlichen Verkehrsmittel unterwegs zu sein.
Und schon waren wir mitten im Trubel…

Fashion London
London, wie es leibt und lebt
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Piccadilly Circus

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London1

Am Abend reservierte ich im Restaurant Barbecoa. Ich sagte niemandem, dass es ein Jamie Oliver Restaurant ist, denn ich wollte Vorurteile keinen Platz machen. Haha.
Das Dinner war ziemlich edel und toll, der grosse Saal ist etwas dunkel aber sonst super empfehlenswert. Das Fleisch und die Bedienung genial.

https://www.barbecoa.com/

 

Der nächste Tag, Dienstag, habe ich es tatsächlich geschafft mega früh aufzustehen. Zog mich an, schlich aus dem Zimmer und ging ins nahe gelegene Kaffee. Und schwieg vor mich hin… Happy Birthday To Me! Der Start in den Tag war geglückt.

Wie ihr ja wisst, ich liebe den Alltag. Egal wo auf dieser Welt. An meinem Geburtstag soll es nicht anders sein.

Aber, so normal dieser Tag angefangen hatte, um so außergewöhnlicher ging er weiter…
Zuerst einen feinen Brunch in der Dominique Ansel Bakery…

Durch Knightsbridge schlendern…

Harrods2
Harrods

Um dann später im legendäre Sketch, den Afternoon Tea zu geniessen.

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Eingang

Der Ort hat es echt in sich. Man kommt rein und es scheint als wäre man in einer Puppenstube. Alle Kellner schwirren umher. Der Saal ist voll besetzt, aber irgendwie erhält man den Eindruck eine Pendeluhr würde einen Takt angeben.

Für 70.- pro Person bekommt man Champagner und reichlich salziges und süsses Gebäck… bis man platzt! 🙂

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The Sketch Gallery

Sketch

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Speziell war auch der Caviar Man, der mit seinem rosaroten Anzug, dem weissen Hut und seiner eleganten Art eine ganz gute Figur machte. Mit einem klitze kleinen Löffel servierte er uns ein Häufchen Kaviar.
Was für ein Luxus! Der Zitronen Ingwer Tee schmeckt auch super köstlich.

Sketch Toilet
Toiletten vom Sketch, futuristische Eilandschaft

Doch nach gefühlten 3 Stunden hatte der Spass ein Ende und wir begaben uns wieder raus ins raue Leben.

http://sketch.london/

Um dann etwas später in einer Welt mit schnellerem Rhythmus einzutauchen. Wir besuchten das Musical „Thriller“. Ich kann nur sagen, vom ersten Augenblick an, BOOM!!

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Bild Quelle: http://www.thriller-live.com

Es war toll wie die Darsteller im Musical mit ihren Talenten diesen herausragenden Künstler wieder aufleben liessen, er hat es mehr als verdient! Teilweise hatte ich Gänsehaut und meine Gedanken an diesen Künstler berührten mein Herz.
Bis zum Schluss hoffte ich auf das Einstimmen eins meiner Lieblingslieder von Michael Jackson und genau zum Abschluss kam „Black & White“. Da ist mir wieder eingefallen, dass ich ja Geburtstag hatte.
Ich kann mich gut erinnern wie ich das Lied als Kind entdeckte und rauf und runter hörte.

Thriller2

Benjamin und ich wollten nach dem Musical noch nicht schlafen, wir hatten Hunger! Zum Glück war ja London auch noch wach!

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Shake Shack am Piccadilly

 

 

Wir diskutierten jeden Abend kurz, was wir am nächsten Tag machen könnten, und an diesem Mittwoch stand die Rundfahrt mit dem Hop On Hop Off Bus auf unserem Touristenplan.

Ich liebe solche Busfahrten, es ist einfach eine gemütliche Art die Stadt zu sehen.

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Benjamin und ich verliessen beim Big Ben die Tour um auf das London Eye zu gehen. Die Schlange war ziemlich lang, aber wir hielten tapfer durch und genossen den weitsichtigen Ausblick über London. Die Themse kann man nicht ganz mit der Limmat vergleichen, da seid Ihr sicher auch mit mir einverstanden. 😉

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London Eye4

Spontan besuchten Benj und ich das London Dungeon.

London Dungeon

Ich dachte das sei ein 30 Minütiges Gruselkabinett in dem man umher irrt und auf der anderen Seite Atemlos wieder rauskommt. Nein.
Das Erlebnis ging länger und ruhiger zu und her. Aber nicht weniger gruselig.
Wir wurden von Raum zu Raum geführt, in jedem Raum wurde eine Episode der Londoner Geschichte erzählt. Ein Schauspieler erzählte und demonstrierte beispielsweise diverse Folter Methoden. In einem anderen Raum wurde ein Besucher vergiftet, der sich dann als Schauspieler herausstellte. Im nächsten Raum brach ein Feuer aus und wir mussten fliehen. Dann gabs ein Raum in dem die Bäckerin aus Menschenfleisch hergestellte Pies zum Verkauf anbot.
Der lehrreiche Besuch hat sich gelohnt, auch wenn unsere Erwartungen anders waren. Wir wurden auf jeden Fall überrascht!

Später stiegen wir wieder in den Bus ein und genossen noch ein paar Stunden den Fahrtwind auf dem Upperdeck und die Erzählungen des Audio Guides. Die Jacke war aber nötig.

Hop On Hop Off2

Kaum zu glauben als wir Eis schleckende Girls im Park sitzen sahen. Wir mussten zwei Mal hingucken und uns klar machen, dass diese Szene für uns einfach nicht passte. Klar, wir sind in England.

Mami und Harry
Mami und Harry unterwegs…

Schon bald war wieder die Zeit gekommen für das Käse und Wein Angebot welches vom Hotel Z Piccadilly offeriert wurde. Vor allem für Mami und Harry perfekt. Denn sie mögen solche Apérogeschichten wirklich gern. En guetä!

The Z Hotel

Den Abend liessen wir, im nahe gelegenen italienischen Restaurant, ausklingen. Wir hatten uns viel zu erzählen, da sich unsere Wege ja auf der Bus Tour getrennt hatten.

 

Der Donnerstag war ganz im Zeichen von klassischem City Life. Benj und ich genehmigten uns zum Start einen feinen Kaffee im Grind Coffee.

Danach verbrachte ich den Tag mit Mami. Wir gingen durch die Läden… Uniqlo, Cos, Office Shoes, London Libery,  in den grössten Lush Store…

Liberty3
Liberty
Lush Store3
Lush

um dann später den Pedicure Termin im Cowshed Spa an der Carnaby Street wahr zu nehmen.

Cowshed4

Ich bin ein Genussmensch und solche Spa Besuche liebe ich einfach! Mami sieht das etwas praktischer… (Pedicure gemacht) aber doch doch , das sah doch ganz nach geniessen aus…

Cowshed1

https://www.cowshedonline.com/spa

Keine Ahnung was Benj und Harry in dieser Zeit so trieben. Man muss ja nicht alles wissen.

Am letzten Abend in London war die Apéro Generation wieder mit Käse und Wein beschäftigt.
Benj war in der Stimmung für einen Abendspaziergang und zottelte bis zum Trafalgar Square. Ich wartete im Restaurant.

 

Unser Abreisetag war gekommen, überraschend spontan besuchten Mami und Harry noch das Londoner Aquarium, Benj und ich den Shopping Palast Selfridges und das The Mae Deli von Deliciously Ella.

Unser Swiss Flug brachte uns wieder heil nach Zürich.

Homebound
LHR – ZRH

An dieser Stelle möchte ich nochmals Mami 1000 Mal danke sagen, für die grosszügigen Ferien welche sie uns geschenkt hat. Ich habe diese Zeit reich an Erlebnissen und schöne Familienzeit in meiner Erinnerung. Danke! (Auch im Namen von Benj)

Bye.

 

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