Vancouver, my first meet & greet with the city!

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Über den Wolken…

Nach einem mehr als 10 stündigen Flug kamen wir ca. 15.00 Uhr Ortszeit in Vancouver, Canada an. Wir waren erledigt.

Das Hotel befindet sich in der nähe des Flughafens in Richmond. Diese Gegend ist total, entschuldige den Ausdruck, übersäht mit Asiaten.
Debbie und ich gingen nach dem Flug noch mit dem Sky Train 3 Stationen weiter, um in einem Supermarkt Früchte, Wasser etc. zu kaufen. Woher alle diese Asiaten? Wenn man bedenkt, dass man nur noch ein paar Stunden in Richtung Westen fliegen müsste und schon wäre man in Asien, ist es gar nicht so abwägig.

Ich unterhielt mich auf meinem nächsten Rio Layover mit dem Captain über Vancouver und die vielen Asiaten. Er erzählte mir, dass man der Stadt auch Honkouver sagt.

Debbie kenne ich vom Grundkurs, es war das erste Mal, dass wir einen Layover zusammen hatten. Wir sind wirklich verschieden aber ich mag sie sehr.

InstagramGoodMorning
Mit Nespresso in den Tag starten!

Der nächste Morgen, Freitag. Ich konnte nach mehrmaligem Aufwachen, doch einige Stunden in den Morgen hinein schlafen. Die erste Challenge erwartet mich im eigenen Hotelzimmer. Zum ersten Mal überhaupt habe ich einfach nicht rausbekommen, wie man diese Duschbrause in Gang setzt. Ich kam mir echt etwas dumm vor, habe überall gedrückt und gerissen. Bis ich die Rezeption angerufen habe. Sie erklärte es mir und voilà, auch das war geschafft. Endlich duschen! Fact: Zuhause fühlt sich anders an.

Ready für den Tag, habe ich noch einen Hotelrundgang gemacht, um zu sehen wo ich da gelandet war. Das Hotel River Rock ist gross, man fühlt sich etwas verloren, die Gegend ist ziemlich trist. Das Hotel, mit eigenem Casino, ist aber top ausgestattet und modern.

Hotel
Mein Hotelzimmer im River Rock Hotel

Danach habe ich Debbie in ihrem Zimmer abgeholt, ich brachte Milch mit damit wir uns zusammen noch einen Nespresso Kaffee genehmigen konnten ;). Einen gelungenen Start in den Tag kann man dazu nur sagen.

Wir gingen zur Sky Train Station, welche sich gleich im Hotelcomplex befindet, und fuhren zusammen in Richtung Vancouver Downtown. Dies dauerte ca. 15 Minuten.

Da ich aus Instagram ein Lokal zum Frühstücken kannte, frage ich Debbie ob sie auch Lust hätte dort was essen zu gehen.

Das Restaurant, Nelson The Seagull, war cool eingerichtet. Mit Holztischen und der Boden glich einem alten Fabrikboden. Ich liebe solche Orte.

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http://www.nelsontheseagull.com/

Wir freuten uns auf unsere bevorstehende Velotour. Doch zuerst mussten wir mal so ein Velo Shop finden. Wir liefen ziemlich lang in Richtung West End und Stanley Park.

Da fanden wir dann einen Shop und der Händler erklärte uns, dass wir das Velo bis 21 Uhr behalten können, für maximal 28 Kanadische Dollars (umgerechnet ca. 20 CHF). Das Angebot fanden wir ganz gut. Wir suchten uns ein City Bike aus, bekamen Helm und Schloss und schon sassen wir in den Satteln. Ich hatte es schon ganz vergessen, wie viel Freude dieses Gefährt bringt.

 

Das Wetter war eher frisch, gut hatten wir eine Jacke eingepackt! Wir fuhren in den Stanley Park und entlang des gut markierten Bicycle Trail. Man kann nur One Way im Stanley Park fahren, dies um Kollisionen zu verhindern. Das ist mal eine gute Regel, denn die Kurven sind manchmal ganz schön scharf.

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Fotoshooting Nr.1 😉
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Fotoshooting Nr. 2

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Eine kleine Poesie auf den Weg…
„Love makes two people sit in the middle of a bench, when there is plenty of room at both ends. Thank you Ed for love in the second half of life. And for the joy I feel when I am with you. XO Diana“

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Nach einem Päuschen und einem Snack fuhren wir weiter in Richtung Granville Island. Diese kleine Insel erreicht man mit einem dieser Guy Bote, welche auf dem False Creek hin und her fahren.

Granville Boot
Bild Quelle: tourismvancouver.com

Wir ketteten unsere Velos an und fuhren mit einem dieser regenbogenfarbigen Boote auf Granville Island.

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Debbie und ich beobachteten, auf der zwei minütigen Fahrt, die Boot Jungs und dachten, dass wir den Job ziemlich unattraktiv fänden. Haha, dazu später mehr.
(Wie man sich täuschen kann..)

Der Markt bot alles von Früchten, Brot, Fleisch aber auch Take Away Snacks etc.
Wir entschieden uns vor Ort unser Lunch einzunehmen und genossen die Zeit.

Der Markt ist ein Besuch Wert. Doch ich würde ihn jetzt nicht als das Highlight betiteln.

Granville Island
Granville Island Public Market

Das Wasser welches diese kleine Insel umgibt ist nämlich auch ziemlich schmutzig. Somit ist die Aussicht nicht so der Knaller!

Nach dem Inselausflug fuhren wir mitten durch Vancouver Downtown, die Robson Street ist die Einkaufsstrasse mit allen möglichen internationalen Shops. Debbie fand auch das Buch, welches sie gesucht hatte. Der Prophet von Kahlil Gibran. An dieser Stelle gleich ein paar Zitate von diesem wunderbaren Schriftsteller.

„Work is love made visible.“

„Beauty is not in the face; beauty is a light in the heart.“

„If you love somebody, let them go, if they return, they were always yours. And if they don’t, they never were.“

„Out of suffering have emerged the strongest souls; the most massive characters are seared with scars.“

„Yesterday is but today’s memory, and tomorrow is today’s dream.“

„The deepter the sorrow carves into your being, the more joy you can contain.“

„We choose our joys and sorrows long before we experience them.“

„Trust your dreams, for in them is hidden the gate to eternity.“

„Your daily life is your temple and your religion. When you enter into it take with you your all.“

„It is well to give when asked, but it is better to give unasked, through understanding.“

Danke an Debbie, dass sie Kahlil Gibran wieder in unsere Erinnerung gerufen hat.

 

Wir entschieden uns nun unsere Velos abzugeben, um noch etwas durch die Stadt schlendern zu können. Nachdem wir uns ein wenige mit den Jungs vom Velo Shop ausgetauscht hatten liefen wir davon und oops! ein Vogel musste kurz… Das Geschäft viel auf Debbies Haar und auf ihren neuen Rucksack! Shit happens!!!

Sie schrie, dass ich ihr sofort die Scheisse vom Kopf putzen soll. Doch ich zog Debbie zuerst von den Blicken der Velo Jungs weg und half ihr dann mit Refreshing Towels und Wasser.

Wir gingen dann später in einen schicken Kosmetik Shop, um uns gründlich die Hände zu waschen. Debbie parfümierte sich gleich noch ein, um das ganze Erlebnis hinter sich zu lassen.

 

Wir liefen am späten Nachmittag zurück zum historischen Stadtteil von Vancouver, Gastown. „Das berühmteste Wahrzeichen des Stadtteils ist die Dampfuhr. Am 6. April 1886 erhielt Gastown die Stadtrechte und wurde zur „City of Vancouver“. Nur zwei Monate später, im Juni 1886 wurde die Stadt Opfer des grossen Feuers von Vancouver, das is Gastown nur zwei Gebäude überstanden. Es dauerte bis in die 1920er Jahre bis der Ort wieder ganz aufgebaut war.“

Quelle: Wikipedia
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Stadtteil Gastown
Van Downtown1
Dampfuhr

Wir waren müde von den Eindrücken der Stadt und natürlich auch von der 9 Stündigen Zeitverschiebung. Das Water Street Cafe in der Altstadt erschien uns gemütlich und wir bestellten zum Abendessen Salat, Fisch und Pasta. Der spanische Kellner, erzählte uns, dass er gerade mal seit einer Woche hier in Vancouver sei. Er habe ein Visum bekommen und das sei ziemlich cool. Wir fanden ehrlich gesagt, sein Service und seine freundliche Art auch ziemlich cool. Danke Miguel!

Mir gefallen die Gespräche mit Debbie. Wir unterhielten uns auch diesen Abend um mehr als Oberflächliches. Darum, dass es beispielsweise im Leben oft um die Gemeinschaft geht, dass man sich das immer wieder bewusst machen soll. Es geht darum sich zu helfen und dankbar zu sein für das was man hat. Unsere Gesellschaft ist oft sehr „ich“ bezogen.

Mit dem Sky Train fuhren wir wieder in Richtung Richmond und ab zum schlafen ins Hotel.

 

Am nächsten Morgen ging ich ins Hotel Gym, es ist gut ausgestattet, mit Laufband, Kraftgeräte etc.

Debbie war für ihre Wanderung aufgebrochen. Doch ich entschied mich nochmals in die Stadt zu gehen. Ich besuchte das Medina Café für einen kleinen Brunch.

Medina

http://www.medinacafe.com/

Ich erkundigte danach die Gegend, da ich neugierig auf die Stadt war und den Alltag der City spüren wollte. Hier ein paar Eindrücke…

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Coal Harbour

Harbor2

Harbor3

Downtown4
Gastown District
Downtown8
Victory Square
Downtown7
Chinatown

Natürlich durfte einen guten Kaffee nicht fehlen… mein Tipp http://revolvercoffee.ca/home/ im Zentrum.

Revolver5
Revolver Coffee

 

 

Gegen Abend traf ich mich wieder mit Debbie. Ich freute mich schon auf das Zusammentreffen. Sie hatte gleich noch die zwei Kollegen der Swiss mit im Schlepptau. Sie flogen mit uns von Zürich nach Vancouver, in Vancouver startete ihren 3 wöchigen Kanada Urlaub.

Debbie und die Jungs hatten sich per Zufall an der Talstation der Bahn getroffen. Alle drei wollten hoch auf den Grouse Mountain. Debbie hatte eigentlich geplant da hoch zu laufen. Doch eine hysterische Frau, welche sie beim wandern traf, hatte ihr dann versichert, dass das unmöglich sei. Das war wohl auch die vernünftigere Entscheidung mit der Bahn da hoch zu fahren, denn die drei trafen auf tiefen Winter. Im Monat Mai!

Grouse1
Grouse Mountain / Meet & Greet to Vancouver from the top!

In Kanada muss man einfach in die Natur. Das werde ich nächstes Mal auch tun, ich habe mich etwas Schlau gemacht und dabei diese Must See’s rausgefunden…

  • Grouse Mountain
  • Garibaldi Provincial Park
  • Lynn Canyon
  • Deep Cove
  • Capilano Suspension Bridge
  • Kitsilano Beach

 

Downtown13

Wir gingen zusammen auf einen Drink. Sie erzählten von ihrem Abenteuer auf dem Berg und wir, typisch Flight Attendant plauderten über die Unterschiede unserer zwei Arbeitgeber. Da gibt’s immer viel auszutauschen, man glaubst kaum! Doch ich finde es ganz interessant.

Später führten die zwei Jungs uns ins Guy Viertel der Stadt, an die Davie Street. Eine Strasse voller Restaurants, Clubs und Bars. Wir landeten beim Japaner. Bestellten Sushi, Sashimi und Miso Suppe.. Wir haben viel gelacht und die zwei erzählten von ihrem bevorstehenden Trip in den Norden Kanadas, ab in die Blockhütte, ohne Internet und Zivilisation. Die Stimmung war gut, wir amüsierten uns. Noch mehr als Sandro von seinem Traumjob erzählte, Bootsjunge auf dem Guy Schiff. Haha! 🙂 Da bleiben wir doch lieber Flight Attendants!

 

Am letzten Tag entschieden wir uns nochmals zusammen zum gleichen Brunch Restaurant zu gehen. Wir genossen nochmals das leckere Brot und den köstlichen Kaffee… liefen noch etwas durch die Stadt…

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Shop3

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…und gingen dann bald schon zurück ins Hotel um uns für den bevorstehenden Inbound Flug frisch zu machen. Wir arbeiteten beide in der Economy und der Flug war nicht voll besetzt.

View6
Irgendwo im Weltall

 

 

Vancouver hat mir im Grossen und Ganzen gefallen. Was ich etwas traurig finde, sind die vielen Obdachlosen welche es auch in dieser Stadt hat. Leider beeinflusst dies das Stadtbild sehr und es stimmt mich traurig…

Natürlich gibt’s noch unheimlich Vieles was man über diese Stadt herausfinden kann… Ich weiss gar nicht wo anfangen, hier der Link zu Wiki, dann könnt ihr selbst durch die Facts stöbern: https://de.wikipedia.org/wiki/Vancouver

Vancouver1
Bild Quelle: tourismvancouver.com

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