On The Road mit NOMAD – In 20 Tage von Johannesburg nach Capetown – Teil 1 JNB nach Cintsa

Wir sind jetzt in der Mitte der 20 tägigen Reise, ich versuche euch die vergangenen Tage möglichst kurzweilig zu beschreiben.

Die Reise hat in Johannesburg in der Belvedere Estate Lodge angefangen. Am Montag morgen um 08 Uhr haben wie die erste Woche in Angriff genommen.

 

Vorneweg, die Gruppenmitglieder wechseln jede Woche ein wenig, ein paar gehen und neue kommen, der harte Kern, ich inklusive, bleiben die ganze Reise, bis Cape Town.

In der ersten Woche war die Gruppe gut gemischt. Ein paar Deutsche, ein paar Schweizer aus Basel und Luzern, zwei Holländerinnen, eine Belgierin, eine Schwedin, zwei Geschwister aus Mauritius.

Die Guides, sind drei gebürtige Südafrikaner. Der Haputguide Jason, ist ziemlich erfahren in seiner Sache.  Er hat schon so einige Tours mitgemacht. Kürzlich habe ich erfahren das er ursprünglich gelernter Koch ist und passionierter Weinkenner. Er ist teilweise etwas streng, vor allem was seltsamerweise die Pünktlichkeit angeht, da ist er penibel. Bis jetzt sind wir immer auf die Minute abgefahren, auch wenn es 5 Uhr morgens ist. Warten mussten wir bis dahin nie auf ein Tour Mitglied, höchstens auf einen Guide. Jason lächelt selten, er scheint etwas gestresst, wenn er mal lächelt fällt es auf. Aber wir freuen uns dann immer!

Jason stammt ursprünglich aus Botswana, wo seine Familie immer noch lebt. Botswana ist ein Binnenstaat im südlichen Afrika. Es avancierte von einem der ärmsten Staaten Afrikas, durch den Goldfund, zu einem der reichten Staate von Afrika.

Und, last but not least. Jason pflegte einen Wortschatz der sich ausfällig wiederholte, hier seine Hauptsätze:

-Don’t be late, or we gonna leave you behind
-I am allowed to leave 40% behind
-What do you want it to be? /We haven’t decided yet…
-It’s very rare, we don’t see this often, it’s very special
-Stay positive
-Please dish, befor it get’s cold
-Are you listening?
-You can party, but not too hard
-It’s extremely difficult
-It’s piece of cake

Der zweite im Bunde ist Stefan, seine Vorfahren stammen aus Deutschland. Er ist der Fahrer, hat Tourismus studiert und jobbt schon eine ganze Weile. Er plant eine zweite Ausbildung in Education and Biology anzufangen um dann Lehrer zu werden. Er ist tiefentspannt und schon am Morgen früh strahlend unterwegs. Ein Sonnenschein zum knuddeln.

Shane, der dritte. Ist das Küken, er ist hauptsächlich für das kochen verantwortlich. Der strenge Jason hat ihn schon einige Male zurechtgewiesen. Beispielsweise: „You have to leran to say no!“ Als ein Girl in der zweiten Woche alleine zu einem Wasserfall laufen wollte, hätte er darauf bestehen müssen mitzugehen. Shane ist unter andrem Statist in Südafrikanischen Filmproduktionen, Kellner und ein Nomad Guide.

Jason macht seine Sache gut. Während wir im Truck unterwegs sind, erklärt er uns die Gegend. Wenn wir wandern gehen, die Pflanzen und die Vögel. Auf Safari die entsprechenden Tiere. Die Verantwortung die er trägt ist schon nicht zu unterschätzen. Wir scherzten darüber, ob nicht einer der zwei Psychologie Studenten sich mal neben ihn setzen wollten um etwas zu plaudern, vielleicht gäbe es da eine Blockade zu lösen? 😉

Der Truck in dem wir unterwegs sind, ist ein Overland Truck. Alle Fenster kann man ganz öffnen und aufgrund der Höhe ist er ein super Gefährt für Safaris. Im Truck gibt es Schliessfächer, in denen wir unsere Wertsachen verstauen können.

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Thank you for the safe drive Stefan!

Tag 1

Nach der ersten Übernachtung in der Timbavati Lodge fuhren wir, nicht wirklich erholt, in Richtung Kruger National Park. Die Nacht war unausstehlich heiss und feucht. Bis dann ein starkes Gewitter kam und die Camper ihre erste Feuerprobe bestehen mussten. Es blitzte, donnerte und regnete aus Kübel.

Für die Übernachtungen gab es bei der Buchung zwei Optionen: Accommodated oder Camping. Ich habe Accommodated gebucht.

Die ganzen Reisen im Trick geniesse ich sehr. Diese Zeit „on the road“ liebe ich. Ihr könnt mir dies vielleicht nachfühlen. Es erinnert mich an Dichter und Schriftsteller, die entweder in einem Kaffee oder auf Zugreisen ihre besten kreativen Phasen haben. Mich inspiriert es und ich kann die Gedanken einfach wandern lassen, wieder einfangen und wieder loslassen. Mal Musik hören, mal ein paar Zeilen lesen, mal etwas schreiben, mal Gespräche führen, mal Nichtstun. Die Natur zeigt sich auch stetig neu und wenn wir Glück haben weht ein frischer Wind. Stefan fährt sehr gut, Hut ab! Übrigens hat der Truck keine Klimaanlage, wohl für das authentische Afrika Erlebnis. Jason hat es uns so erklärt.

Jeden Tag an dem wir fahren müssen wir die Plätze im Uhrzeigerinn wechseln, diese kindische Regel hat Jason ins leben gerufen. Haha, es hat noch nie funktioniert. Wir wechseln jedoch die Plätze ihm zuliebe. Diese Regeln sind aufgrund von Reklamationen entstanden, denn Jason steht zwischen Kunde und NOMAD Organisation. Eine teilweise unglückliche Position, kann ich schon irgendwie nachvollziehen.

 

Tag 2

Die zweite und dritte Nacht haben wir in der Nkambeni Reserve Lodges im Kruger Park verbracht. Die Zimmer hatten sogar Klimaanlage, juppi!

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Auf der Fahrt dahin fuhren wir an viele importierte (Australien) Eukalyptus Bäume vorbei. Sie wachsen schnell und dienen der Papierherstellung.

Der Kruger National Park ist riesig, die Fläche Beträgt soviel wie die von Holland.

 

Tag 3

Am folgenden Tag ging es früh los, die erste Safari stand an. Auf Big 5 spotting! Sonnencreme, Hut und los!

 

Zu den Big 5 gehören, die Tiere welche für den Menschen sehr schwierig zu jagen sind:

-Elefant

-Nashorn

-Nilpferd

-Tiger

-Löwe

 

Bald sahen wir Giraffen in weiter Entfernung, Elefanten etwas näher. Zebra und Impalas in Mengen. Wallaby und Büffel, Nashörner…

Ein Elefant trinkt 100 Liter Wasser am Tag. Die grossen Ohren dienen zu Abkühlung des Blutes.  Elefanten sind faszinierende Wesen, sehr intelligent. Sie hören sehr gut und sehen schlecht. Haben ein einfaches Verdauung System. Wenn sie nicht genug Proteinreiches Gras finden, essen sie die Blätter der Pflanzen.

Wir sichteten weiter zwei schlafende Löwen, Kudus, Krokodile, Antilopen, Warzenschweine, Schildkröten und wieder hunderte von hübschen Impalas, das #1 Essen in der Wildnis.

Eindrücklich war auch das Skelett eines vielleicht Kudus oder Zebra, das übel riechend auf der Strasse lag. Welches höchstwahrscheinlich gleich in der vorherigen Nacht von einem Tiger oder Löwen verzerrt wurde.

Impala werden wie schon gesagt auch Mc Donalds of the Bush genannt. Bei langer Dürrezeit haben sie die Fähigkeit den Fötus länger im Bauch zu tragen oder es sogar eigenständig abzutreiben.

Hier einge Bilder von Janas Kamera. Danke!

An disem Nachmittag sind wir weiter in den Binnenstaat Swasiland gefahren. Die Einwohnerzahl beträgt 1.5 Mio.

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Swasiland wird von einem König regiert. Er hat 16 Frauen, was in diesem Land so ziemlich normal ist. Zuckerrohr Plantagen treiben die Wirtschaft voran. Der König ist sehr reich, er fährt einen Maybach Mercedes Benz, was ziemlich absurd ist, da die Bevölkerung arm ist. Der König kontrolliert das Leben der Bevölkerung, die Fernsehkanäle, Radio, Zeitungen usw. Jedoch wird der König verehrt. Vielleicht wegen der Sicherheit die er der Bevölkerung bietet. Die Währung in Swasiland heisst Lilangeni, mann kann jedoch mit Südafrikanische Rand bezahlen. Die Grenzüberquerungen sind immer etwas langwierig, wegen den vielen Stempel ist es ganz gut wenn noch ein paar Seiten frei sind im Pass. Diese Grenzüberquerungen waren speziell, wir sind immer zu Fuss über die Grenze gelaufen. Aus dem Land raus, rein ins neue Land.

Die Lodge in Swasiland war super. Die Häuschen sahen aus wie Iglus. Innen afrikanisch rustikal eingerichtet. Um die Lodges liefen Zebras, Impalas und Warzenschweine herum. Das echte Wildnis feeling. In der Nacht hat übrignes ein Mäuschen meine Stofftasche angeknabbert um an mein Proviant von Macadamianüsse zu kommen.

Zum Abendessen gab es Spaghetti, Spaghetti Kürbis und Meatballs. Später führte die lokale Tanzgruppe einen typischen lokalen Tanz vor.

 

Tag 4

Jason führte uns am vierte Tag, während einer 2 Stündigen Wanderung, durch die umliegende Natur des Royal National Park. Wir sahen wieder einige Zebras, kleinere fleissige Tierchen, Vögel und ein Krokodil. Interessant waren auch einige Bäume, welche sich nur durch Hilfe von Feuer vermehren, also ihre Samen streuen können.

Am frühen Nachmittag haben wir wieder all unser Hab und Gut und die Zelte eingepackt und sind Richtung St.Lucia losgefahren.

Auf der Fahrt habe ich mich gut mit Tine unterhalten. Sie kommt aus Belgien und macht hier in Südafrika (Port Elizabeth) für 6 Monate ein Praktikum für ihr Psychologie Studium. Sie ist 22 Jahre alt und absolut liebenswürdig.

 

Tag 5 und 6

In St.Lucia haben wir wieder in einem klassischen Hotel genächtigt. Am Abend kochte das Hotel für uns alle einen leckeren Braai. Der Afrikanische BBQ besteht meist aus Rindfleisch, Papp (geschmacksneutrale weisse Polenta), Tomatensauce und griechischer Salat. Am Abend zeigte wieder eine afrikanische Gruppe ihre Tanzkünste vor, welche dieses Mal ziemlich beeindruckend waren. Die Kultur heisst in dieser Region Zulu und so demonstrierten sie den Zulu dance und erklärten uns noch einige Wörter aus der Zulu Sprache.

Am nächsten Tag in St.Lucia, sind wir um 4:50 Uhr morgens auf eine Safari Tour gegangen. Etwas zu früh für meinen Geschmack.

Den Nachmittag verbrachten wir im Hotel Pool und am späten Abend gingen wir auf eine Bootstour, im Isimangaliso Wetland Park, um die Nilpferde zu beobachten. Die Frau die das Boot steuerte war ansteckend passioniert über ihre Arbeit, sie ist Ranger im Park und erzählte uns ausgiebig von dem Leben der Nilpferde und die Vegetation.

Nilpferde sind 8 Monate schwanger. Sie gebären im Wasser. Die Familien sind immer in der Gruppe zusammen. Während sie schlafen bleibt eine Hirnhälfte wach. Die Nilpferd Babys wachsen ganze 3 Kg pro Tag, als Nahrung dient einzig die Muttermilch. Der Nilpferd Kot dient als Nahrung für die Fische, die Krokodile essen diese Fisch, nichts wird in der Wildnis verschwendet. Übrigens sind Nilpferde eines der gefährlichsten Tiere in der Wildnis.

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Tag 7

Am Sonntag fuhren wir in Richtung Durban. Ich war froh mal wieder in eine Stadt zu reisen. Ich mag Städte. Vor Ort bezogen wir ein 4 Stern Hotel mit Meerblick und gönnten uns eine Pedicure in der nahegelegenen Mall.

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An diesem Tag verabschiedeten wir einige Gruppenmitglieder, was etwas traurig war, denn die Woche hat uns alles sehr gut gefallen, es gab immer viel zu lachen.

 

Tag 8 und 9

In der kommenden Woche standen wieder einige Etappen vor uns. Der Montag schien einem Trauertag, auch das muss sein. Die hinterlassenen Gruppenmitglieder vermissten wir und die neuen interessierten uns noch nicht so wirklich. Ausserdem war das Wetter düster. Auf dem Weg nach Drakensberg hielten wir in Howick, KwaZulu Natal an dem Ort wo Nelson Mandela am 5. August 1962 festgenommen wurde. Hier steht heute ein Museum und eine Skulptur Mandelas.

 

http://www.thecapturesite.co.za/

Wir übernachteten 2 Nächte im UKhalhlamba Drakensberg Park. Das Gelände war wunderschön, einfach und idyliisch, umgeben von blühender Natur und es wehte steht’s eine frische angenehme Biese.

Mit den neuen Gruppenmitglieder hatten wir uns inzwischen angefreundet. Zwei Engländer sind dazugekommen, zwei Deutsche und eine Australierin.

Am zweiten Tag besuchten wir die Bushman Paintings im Drakensberg National Park.

 

Tag 10 und 11

Die nächsten Tage verbrachten wir in Lesotho, der zweite Binnenstaat in Südafrika. Auf der Fahrt dahin fuhren wir durch ein Gebiet welches aufgrund des starken Schneefalls im Winter, Little Switzerland genannt wird. Es gab sogar eine Tafel auf der es draufstand! Die Schweiz vermarktet sich gut. 😉

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Frühstück On The Road.

Lesotho ist eines der ärmsten Länder der Welt. Die Einwohnerzahl beträgt 1.8 Mio. Die Leute sind ziemlich schüchtern aber sehr freundlich und sie lieben es zu zuwinken.

Viele Frauen arbeiten in den grossen Fabriken des Landes, wie z.B. Levi’s oder Timberland. Viele Menschen sind arbeitslos und viele leben tief unter der Armutsgrenze. Die Schulen in Lesotho sind gratis.

Das Land exportiert Wasser und Gold. Polygamy, wie in Swasiland ist in Lesotho nicht erlaubt, nur Monogamy.

Am Donnerstag Morgen konnten wir für einmal etwas ausschlafen, um 8 Uhr haben wir uns auf das Frühstück getroffen. Das Frühstück auf der Reise ist typisch Englisch; Toast, Marmelade, Margarine, Peanut Butter, Granola, Cornflecks, Low Fat Yogurt, Milch, Rusks (Biscuits zum tunken), Melo (Instant Kaffee) und 5 Roses Tee.

Richard und Micamalu, zwei Männer im Alter von 25 Jahren, haben uns dann etwas später für die Village Tour abgeholt.

Die Lodge Malealea in der wir für 2 Tage geblieben sind, befindet sich gleich neben dem Village. Die Lodge wurde von einem Weissen gegründet und dient auch als direkte Unterstützungen dieser Region, natürlich kommen die Touristen auch gerne dorthin da die Natur, die Ruhe und die Menschen schöne Ferien versprechen.

http://malealea.com/

Micamalu führte uns an diverse Standorte im Village. Als erstes haben wir bei einem kleinen Laden vorbeigeschaut, in dem eine Frau Teigbällchen frittierte, danach hat uns Micamalus Mutter (im roten Kleid auf dem Foto) stolz erklärt wir sie Bier braut. Es schmeckte ähnlich wie das in Capetown bei GAPA; sauer und vergoren. Das Bier hat 2% Alkohol. Mir scheint es eher wie ein Hexen Heiltrunk, schon weil sie den Hopfen lange im schwarzen Kessel brodeln liess. Das Getränk, welches eher ein unfertiges Bier ist, ist bestimmt gesund, der fermentierte Trunk erfreut sicherlich die Darmbakterien. 😉

Die Häuser im Dorf sind weit verteilt, die Bevölkerung beträgt 600 Einwohner. Es gibt Schulen, ein Spital und die Leute scheinen mit dem einfachen Leben ganz happy und im Reinen mit der Welt zu sein. Langsamkeit versteht sich dort oben schon fast als Religion. Wir besuchten auf dem 4 Stündigen Rundgang noch ein kleines Museum und eine Laden mit Handwerkskunst. Die Häuser sind aus Lehm gebaut, im Sommer bleibt die Temperatur im Inneren angenehm kühl und im Winter bleibt es warm. Mutter Natur lässt einem auch hier einmal mehr staunen. Die Menschen in Lesotho haben zwar nicht viel, doch sie sind Geschickt und haben Fähigkeiten aus Naturmaterialien die erstaunlichsten Dinge zu machen.

Wir kamen immer wieder an Gruppen von Kindern vorbei die Musizierten oder tanzten. Klar, etwas merkwürdig die Situation, sie haben es extra gemacht um etwas Geld in Ihre Kasse zu bekommen. Aber irgendwie auch verständlich, würden wir nicht auch uns etwas einfallen lassen wenn wir wüssten das gleich eine Gruppe Touristen vorbeischaut?

Die Menschen machen zurzeit eine harte Zeit durch. Es hat seit März dieses Jahres nicht geregnet. Das Wasser ist unglaublich knapp und die Felder trocknen aus. Darum gibt es auch nicht viel Erntbares. Alles gerät ins stocken. Micamalu sagte:“We are going to starve.“ So als wäre es einfach Part Of The Game. Er erzählte, dass es am Morgen von 6 Uhr bis 10 Uhr Wasser gäbe und es dann für 2 Tage abgeschaltet wird. Phu! Man denke in der Lodge war es für uns schon eine challange, das Wasser lief am Morgen von 6 Uhr bis 8 Uhr und am Nachmittag von 17 Uhr bis 20 Uhr. Teilweise braun vom Sand. Strom gab es von 17 Uhr bis 22 Uhr Abends. Die Touristen sind auch hier in dieser Region wichtig, man steckt lieber selbst zurück und gibt den Touristen die möglichen Annehmlichkeiten, damit sie ja weiterhin kommen, denn wir bringen Geld. Tatsache.

Am Nachmittag haben Jana und ich uns im Kaffee getroffen, Filterkaffee getrunken und englischen Mince Pie gegessen und gute Gespräche geführt. Jana kommt aus Deutschland, sie ist eine ruhige aber super angenehme Person. Es freut mich, dass wir gemeinsam die ganze Reise bis nach Capetown zusammen verbringen können.

Später am gleichen Tag, habe ich mich mit 3 anderen Tour Mitglieder getroffen, da wir ein Termin beim Sang Oma (Schamane) des Dorfes abgemacht hatten. Uii wie aufregend, ich bin mal wieder aus purer Neugierde mitgegangen.

Vorneweg: „He made my day!“

Ein Guide und Übersetzer (von Beruf Lehrer) hat  uns dahin geführt. Nicht weit von der Lodge entfernt, zu einem kleines Lehmhäuschen, sozusagen seine Praxis! Haha wie lustig.

Der man kam raus, mit einem riesigen Smile, seine Augen leuchteten, er hatte eine positive Aura und sein Herz weit offen. Es ist eine dieser Begegnungen wo du denkst, wow ich fühle mich dankbar einen solchen Menschen treffen zu können.

Wir konnten auf Stühle, ausserhalb des Häuschens, sitzen und er bat uns in „Einzelsitzungen“ hinein. Er bat mich das Geld (umgerechnet 3 CHF) inmitten der Kette zu legen, die vor ihm am Boden lag. Er erklärte später, dass das Geld als Verbindung dient. Danach konnte ich Muscheln die er mir in die Hand legte darüber werfen.

Danach begann er zu erzählen…… über Beruf, Vorlieben, die Liebe und weiteres. Die Details teile ich gerne mit euch, aber lieber bei einem persönlich Treffen. 🙂

Der Schamane hat 1973 mit seiner Praxis begonnen. Der Übersetzer erklärte uns, dass es eine Gabe sei, seine Eltern haben ihm die Kette übergeben und so begann er.

„It’s not something you can be thought, it’s something you have to be given.“

 

Am Abend gab es Chicken und Reis, von unseren Guides sehr schmackhaft gekocht. Man merkt dass sie gerne kochen. Hilfe wollte sie aber bis dahin noch nie annehmen. Vielleicht dann an Weihnachten?

 

Tag 12 und 13

Am nächsten Morgen mussten wir um 4h30 aufstehen. Damit wir um 5h losfahren konnten. Ohne Wasser, ohne Strom, keine Dusche, kein Garnichts, praktisch im Pyjama direkt in den Truck. Das fühlt sich ja nach Ferien an…

Wir hatten eine lange Fahrt vor uns mit Ziel Cintsa, Areena Riverside Resort, in Eastern Cape. Wir sind 2 Nächte da geblieben. Jana und ich haben uns Kanus gemietet und sind eine ganze Weile im Fluss gepaddelt.

 

Die Reise geht weiter bis nächste Woche Samstag, den 26. Dezember. Dann kommen wir in Capetown an. Ich freue mich schon! Es gefällt mir hier, doch ich muss ehrlich sagen ich hatte auch schon mal den Blues. Gleichzeitig denke ich manchmal, eingendlich sollte es nie enden, jetzt habe ich mich an alles gewöhnt. Vor allem geniesse ich die Fahrten im Truck und die schöne Natur. Aber auf einen richtig feinen Kaffee, wie es den in Capetown gibt, kann ich bald nicht mehr warten. Jana übrigens auch.

 

 

 

 

 

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