Entdecke Cape Town und die Zeit mit Danique

Hey, da bin ich wieder. Die letzte Woche hatte ich frei und ich hauste wieder im B.I.G. Hostel, Region Green Point. Von Montag bis heute Sonntag.

Ich hatte diesmal sogar ein besseres Zimmer als das erste Mal. Das Zimmer war ganz nah am Eingangsbereich und schön eingerichtet. Die Zimmergenossinnen wieder sehr angenehm. Eine Engländerin, eine Deutsche und zwei Holländerinnen.

Diese Woche hat mir gut gefallen, sie war prall gefüllt mit entspannten und angenehmen Aktivitäten. Am Dienstag habe ich Danique im Origins Coffee getroffen. Ihr könnt euch sicher noch an sie erinnern. Sie war auch im Teaching Volunteer für African Impact. Ich habe sie in einem vergangenen Blogpost kurz vorgestellt, als ein Girl mit grossem Herz. Sie hatte das Volunteer schon 1 Woche früher beendet als ich. Ihre Eltern und ihre Schwester sind nach Cape Town gereist und so haben sie alle zusammen Ferien verbracht. Diese Woche sind ihre Eltern zu zweit rumgereist, ihre Schwester ist wieder nach Holland geflogen. Und Danique, bequem wie sie ist, hatte nicht viele Pläne für diese Woche. Nicht so viele wie ich ;).

Sie war happy, dass ihre Eltern separat von ihr die Ausflüge gemacht haben. Danique ist erst 17 Jahre alt, aber schon sehr selbstständig und reif. Sie erzählte mir, dass Ihre Mutter ihr viel zu oft sage was sie tun und was sie lassen soll und so fühle sie sich in Anwesenheit ihrer Eltern ziemlich eingeengt.

An diesem Dienstagnachmittag im Café hat es bei uns Klick gemacht. Von da an haben wir jeden Tag zusammen verbracht. In den 4 Wochen, die wir zusammen im Volunteering verbracht hatten waren wir so beschäftigt, dass wir nicht die Zeit fanden uns gut kennenzulernen. An diesem Nachmittag haben wir gemerkt, dass es einfach passt. Wir hatten tiefgründige Gespräche, Philosophische Gespräche aber gleichzeitig auch super viel zum Lachen. Wir teilen den gleichen Humor. Wir konnte uns alles sagen, was stört, was ist, einfach gerade aus, alles. Wir sind zusammen ins Yoga gegangen, ins Pilates, haben die vielfältige Auswahl der gesunden Lunchmöglichkeiten in Cape Town ausgekostet und sind den vielen coolen Cafées der Stadt nachgegangen. Was sich unbedingt lohnt. Ich sehnte mich nach leichterem gesunden Essen, was in dieser Woche gut umsetzbar war. Ich hatte immer einige Vorschläge und fragte Danique was sie so dazu meine. Ich würde das Ergebnis so beschreiben; ich brachte die Struktur und sie den extra Pfiff. 😉

 

Am Dienstag Abend sind wir zum essen an die Waterfront gegangen. Jeden Tag spielen da verschiedene Bands afrikanische Musik. Wir haben spontan zu Waka Waka von Shakira getanzt. Danique ist die Spontanität definitiv angeboren!

 

Um in der Stadt von A nach B zu kommen haben wir meistens UBER benutzt oder ab und zu den offiziellen MyCiti Bus und seltener die lokalen privaten Minibusse. Die MyCiti Busse sind gut, aber meist ist es doch etwas mühsam, den man muss einfach sooo geduldig sei. Was ich nicht unbedingt bin.

UBER kannte ich zuvor nicht. Es ist ein Unternehmen, welches in Holland gegründet wurde. UBER ist Heute in sehr vielen Grossstädte aktiv. Es funktioniert folgenderweise. Man lädt die App UBER herunter und registriert sich mit der eigenen Kreditkarte. Via App hat man dann die Möglichkeit ein UBER Taxi zu bestellen. Es wird gleich angezeigt in wie vielen Minuten das Taxi ankommt, was für eine Fahrzeugtyp es ist, die Autonummer und der Name des Divers. Die Preise sind tiefer als die der Taxis. Am Schluss der Fahrt kann man dem Driver Sterne für seine Leistung zuteilen. Dieser Service ist sehr sicher und zuverlässig. Die Driver sind alle nett. Ausserdem, kann man lustigerweise mit einem kleinen Aufpreis auch ein luxuriöseres Auto bestellen, ein BMW oder Mercedes.

Wir hatten Driver mit den schönen Namen, wie Blessing, Hope, Akhona, Moses usw. Akhona bedeutet sowas wie, ich habe auf dich gewartet Kind, endlich bist du hier. J Mit Akhona sind wir übriges am Freitagabend nach Siganl Hill gefahren um mit den anderen Volunteer die noch im Haus waren und ihre letzte Woche hinter sich hatten, den Sonnenuntergang zu genissen. Akohna war sehr erfreut über diese Fahrt, da er noch nie dort oben war. Was uns erstaunte. Wie haben dann für ihn ein Erinnerungsfoto geschossen.

 

Kurz am Rande. Alle Holländer die ich bis anhin getroffen habe waren alles super nett und offen. Ich glaube dass passt zwischen uns ;).

 

Am Donnerstag sind Danique und ich mit einem Buch ins Company’s Garden gegangen. Es ist ein wunderschöner sehr gepflegter Garten in der Mitte von Cape Town City. Ein Magier ist gekommen und hat uns Kartentricks gezeigt. Er hinterliess uns staunend und mit vielen Fragezeichen. Natürlich wollte er etwas Geld von uns, was wir ihm dann auch gaben. Danique und ich sprachen zusammen über die vielen Bettler und wir unterhielten uns auch mit einem Mann der im Garten arbeitete über dies. Alle 10 Minuten kommt jemand vorbei und möchte etwas verkaufen oder bittet um eine Donation. Ehrlich gesagt. Ziemlich mühsam. Wir blieben natürlich immer freundlich und ab und zu gaben wir etwas. Es scheint etwa so, ich meine jetzt nicht nur Geldweise, als hätten wir immer zu geben und so als sei bei uns immer alles in Ordnung. Was leider nicht die Wahrheit ist. Auch wir sind manchmal bedürftig und müssen für unser Leben kämpfen. Und stehe manchmal ganz alleine im Wald. Ich hoffe ihr versteht mich richtig.

 

Am Freitag verbrachten wir den Nachmittag am Stand von Camps Bay. Ich zahlte die Fahrt, Danique den Sonnenschirm. Wir fuhren an den Strand mit dem klaren Ziel etwas Bräune zu erhaschen. Naja, ist so mässig gelungen. Auf jedenfalls hatten wir einen tollen Nachmittag. In Camps Bay findet man das typische Ferienfeeling, Palmen, Strand und eine Promenade mit vielen Restaurants. Hinten imposant die riesigen Berge, Twelwe Apostles.

 

Heute Morgen bin ich mit Mango Air von Cape Town nach Johannesburg geflogen. Der Flug dauerte 2 Stunden und war sehr angenehm. Hätte auch länger dauern können ;). Jetzt bin ich in einem schönen Hotel Namens Belvedere Estate, hier wird Morgen um 8 Uhr die NOMAD Explorer Tour 20 Days starten. Hier nochmals den Link zur Tour:

http://nomadtours.co.za/this-year/south-african-explorer-south/

 

 

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