Township Party Guguletu

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Heute wurden wir um 12 Uhr vom Guide James und seinem Driver abgeholt um nach Guguletu an die Township

Party zu fahren. Der Bus war gut gefüllt, etwa 15 Leute, ein paar Deutsche, 2 von Angola, Dimas von Brasilien, Nicole von New York und nochmals Deutsche! Nach 5 minütiger Fahrt hielt James an einem Liquor Shop an und drückte dann jedem eine Flasche Bier in die Hand, kein Fläschchen, 3/4 Liter Flasche! Debi und ich schauten uns nur an und dachten auf was wir uns hier eingelassen haben. (Wir habe übrigens die Flasche später an einem Homeless überreicht). Okay wir sind dann weitergefahren bis in die Township Gegend namens Guguletu was übersetzt „unseren Stolz“ bedeutet. An Ort und Stelle stellten wir dann schnell fest dass es nicht ein „Festli“ war, wie wir uns das vorgestellt hatten, sondern einen richtiger Club mitten in den Townships. Wir gingen rein und sasses mal alle zusammen an den Tisch. Der Tisch fiel fast auseinander, die Musik war zwar gut; afrikanischer House. Aber extrem laut und der ganze Club stank nach Zigarettenrauch. Nach 2 Std. Brachte einer der Tourguide zwei riesige Platten mit Fleisch und Chips und eine scharfe rote Salsa an den Tisch. Wir assen mit den Händen. Ziemliche Sauerei aber lecker! Okay dann ein bisschen in der Menschenmenge tanzen und reden (schreien!). Ich bin ein paar mal raus vor die Tür (freiwillig!). Es war für mich wieder so ein Erlebniss, wo ich mich fragte: „Warum in aller Welt mögen die das so?“ Möchte sie so Kontakte knüpfen?  Nirgends fühle ich mich so isoliert als an so einem Ort mit so vielen Menschen und so lauter Musik. Die Musik ist so laut, dass ich mich gar nicht richtig unterhalten konnte, tanzen war okay. Einer unserer Gruppe sagte mir dann noch ich soll etwas lockerer sein, was mich natürlich etwas traf.

Ja, vielleicht fühlt sich jemand von euch manchmal auch so. Ich weiss es nicht. Jedenfalls habe ich tausend andere Dinge die ich lieber mache. Jedem das Seine. Kontakte knüpfen geht auch anders.

Am Abend, nach einer DUSCHE! Genossen Debi und ich einen schönen Abend an der Waterfront, mit feinem Sushi. Wir sprachen über alles möglich. Sie arbeitet nähe Oxford in einer Brauerei. Sie liebt Motorräder und Sprachen. Ein Mensch mit unglaublich grossem Herz. Sie sagte mir auch, dass ich sie gerne jederzeit besuchen kann, die Gegend sei wunderschön für Zugreisen. Ich liebe Zugreisen! Sie erzählte mir dass sie den Flug nach Capetown gebucht hatte um ihren Freund zu besuchen, was aber alles nicht so herausgekommen sei, denn sie hätten sich kurz davor getrennt. Was nicht so tragisch ist wie es sich anhört den sie hat bereits einen neuen Freund der „wie Faust aufs Auge“ zu ihr passt. Ähnliche Hobbies, gleiche Einstellung.. sie könne sich für Stunden über Gott und die Welt unterhalten… Ihre Freitage geniessen sie zusammen und tun all die einfachen schönen Dingen. Ja doch, in etwa so stelle ich mir das auch vor! Jetzt natürlich verstehe ich ihren Satz als wir uns vor einer Woche das erste Mal im Zimmer trafen:“I have no bloody idea what made me book this ticket and come all the way down to cape town!“

See you soon.

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